Biography of Hille |  | | Real name / | Martin Hilpert | | Moniker(s) / | agent:audio |
Der Startpunkt von Hilles musikalischer Laufbahn liegt dort, wo schätzungsweise ein Großteil der DJs losgelegte: Die Schüler-Discos. Mit einem Tapedeck unterm Arm und einer Regent 10/60–Anlage machte Martin Hilpert sich auf die Socken, um erste Erfahrungen als Entertainer zu sammeln.
Im Jahre 1996 bot sich die Gelegenheit an einem "DJ-Lehrgang" teilzunehmen, bei dem Hille mehr über Moderation lernte, was ihm einige Jahre später in der hauseigenen Radiosendung "finebeatz@Airfunk" durchaus von Nutzen ist. Außerdem war ein erster Auftritt hinter einem richtigen Dj-Pult in einer Disco mit inbegriffen. Danach präsentierte er jeden Samstag ein sehr gemischtes musikalisches Programm für die Jugend. Das Mixen an sich lernte er nebenbei.
Die ca. ein Jahr andauernde Teeny–Geschichte war schon ein guter Einstieg, aber dennoch kam mehr und mehr die Frage auf, ob ein durchwachsener Diskothekenabend wirklich seine Baustelle ist. Ursprung dieser Frage war das neuartige Flair clubbiger Veranstaltungen der elektronischen Tanzmusikszene, die er zu diesem Zeitpunkt aufsuchte und lieben lernte (allerdings mehr vor dem Pult als dahinter).
Zu dieser Zeit brach das Disco–House–Fieber aus und auch Hille wurde mehr oder weniger davon infiziert. Allerdings hatte sein Immunsystem noch genügend Reserven, um ihm noch andere Wege und Möglichkeiten offen zu halten, denn dieser strange housige Weg sollte nicht der musikalische Stil sein, den er einschlagen wollte. Er strebte nach etwas mehr Individualität und hin und wieder erreichten andere Klänge seinen Gehörgang. Diese wesentlich deeperen, minimaleren oder auch technoideren Töne inspirierten ihn ungemein. Endlich hatte er etwas gefunden, bei dem er sich wohl fühlte.
Ein weiterer wichtiger Schritt in seiner DJ-Laufbahn war die Gründung von Finebeatz im Jahre 2001, wo er seit Beginn an Resident ist.
Seit 2002 widmet sich Hille verstärkt seiner Arbeit im Studio. Ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen kreativen Köpfen wie Mathias Frank (als "Zielgruppe“) oder Sebastian Mönch, mit dem er das Projekt art.verwandt gründete, arbeitet er unter dem Decknamen Agent:Audio an eigenproduzierten Tracks. |