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Die Romyaner wissen: In ihrem Lieblingsclub können sie ganz ohne österreichische Brause abheben. Denn egal wie viel man von dem Zeug trinkt, an der Decke klebt die Meute erst wenn die Mugge kraftvoll zu beißt ist. Denn das einzige was uns Flügel verleiht ist Techno! Zumal wenn sie von einem Fachmann kommt, dessen Name schon wortwörtlich beflügelt.
Roman Flügel beherrscht das Genre nämlich mit einer federhaften Leichtigkeit und beherrscht spielerisch die ganze Techno-Partitur. Ob rotziger Breitwand-Techno, zauberhafter House oder gar ein Abstecher in ambiente Gefilde unter dem Strich stehen ist letztendlich egal – denn können tut dieser Flügel alles.
Roman Flügel führt nicht nur mit seinen drei Partnern das renommierte Label-Dreigestirn Playhouse, Klang und Ongakuk, das weltbekannte Acts wie Ricardo Villalobos, Isolée oder Losoul hervorgebracht hat, sondern gehört zu den umtriebigsten deutschen Techno-Produzenten und bedient dabei spielerisch alle Facetten der elektronischen Musik.
Roman Flügel nannte sich schon Eight Miles High, Sensorama, Acid Jesus oder Soylent Green, aber weltberühmt wurde er mit dem Projekt Alter Ego. Gemeinsam mit Partner Jörn Elling-Wuttke, ebenso einer seiner Label-Mitstreiter, eroberte man erst mit Electronica die USA und später setzte man konsequent auf Stadion-Techno. Im Jahre 2004 hat man mit der Hymne „Rocker“ elektronischer Musik frisches Leben eingehaucht und landete den Top-Techno-Hit-Classic der Nullerjahre, auch heute noch gerne gehört. Spätestens seitdem zählen Alter Ego zu den Live-Act-Dons und Alle-Buden-und-Festivals-auseinander-Nehmer des Landes.
Selbiges gilt auch für DJ Roman Flügel solo. Ob in Form seiner Heimspiele im Offenbacher Robert-Johnson, im Amnesia auf Ibiza oder dem Berliner Tollhaus Berghain/Panorama Bar: Statt in belang- und inhaltslosem Fahrstuhlgeklicker und -geklackere zu verschwinden, schlägt er sich lieber durch 20 Jahre „Rave“. Deeper House meets knarziger Techno, futuristische Italo-Disco vollführt ein Tänzchen mit floor-kompatibler Electronica. Kickt Arsch ohne Ende. Ja, „geht’s noch?“, fragt man sich da, frei nach seinem größten Hit, der erst Anfang Oktober neu aufgelegt wurde? Aber hallo, und wie!
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