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Wäre es nach seinen Eltern gegangen, hätte MASSIMILIANO PAGLIARA schon als Kind gelernt Klavier zu spielen. Aber er wollte lieber tanzen. Hätte er gewusst, dass er in seiner Zukunft Musiker und stolzer Besitzer eines Synthesizer-Fuhrparks sein würde, hätte er dem Wunsch seiner Eltern vermutlich etwas mehr Beachtung geschenkt. Auch die Mischung aus italienischer Popmusik, Whitney Houston und Prince im Plattenregal der älteren Schwestern weckte bei ihm als Kind wenig Begeisterung. Zu cheesy, fand er damals, denn er widmete sich stattdessen lieber amerikanischer Rapmusik. Heute lächelt der Italiener über seine Hip Hop-Vergangenheit, schließlich hat die Musik, welche er mittlerweile spielt, mehr Bezug zur Plattensammlung der Schwester als er es sich früher hätte träumen lassen. Um als Tanzchoreograf zu arbeiten zog es MASSIMILIANO vor guten 10 Jahren nach Berlin, wo er durch das alte Ostgut vollkommen in der Welt elektronischer Klänge aufging. Seine Freundschaft zu Daniel Wang weckte in ihm eine Begeisterung für analoge Synthese, die sich in frühen Disco und House Werken widerspiegelt. Somit war die Schnittstelle zu seinem eigenen Sound geboren, auf den schnell Leute wie Ata aufmerksam wurden. Kein Wunder das er letztendlich mit Live At Robert Johnson eine wunderbare Labelheimat gefunden hat. Auf diesem erschien auch vor kurzem sein erstes Album FOCUS FOR INFINITY, das uns wie seine früheren Veröffentlichungen auch vom ersten Takt an vollends begeistert. Sein jüngster Streich, THE RIMSHOOTERS, ist eine Kollaboration mit dem Brasilianer ROTCIV, der durch sein ReEdit Label Mister Mystery so manch einem ein Bergriff sein sollte. Das erste Werk mit dem wahnsinnig guten Titel The Jackin Theory ist auf Skylax erschienen und weitere sowie ein Live Act sind in Planung. Wir sind gespannt. Mit der Unendlichkeit im Blick feiern wir sein Debüt und zwischen Disco und House wird in dieser Nacht wohl lediglich eines klar sein: es wird gejacked ohne Ende!
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