Line-up / Netsky (Hospital/UK)
Diaz-Soto (Rogue Night)
Solho (Soundmassage)
MC Mace (Recycle)
NETSKY: bester Sound von Hospital.
In einem beschaulichen Vorort bei Antwerpen geboren und aufgewachsen, gelang Boris Daenen aka Netsky mit seinen ersten Veröffentlichungen auf Liq-Weed Ganja Recordings, Spearhead und Talkin Beatz in den vergangenen Jahren nicht nur die Unterzeichnung eines Vertrages bei der renommierten Londoner Plattenfirma Hospital Records, sondern auf Anhieb auch eine
Nominierung als „Best Upcoming Producer“ bei den Drum’n’Bass Arena Awards.
Eine Auszeichnung, die sich vor allem vor dem Hintergrund seiner Herkunft als Qualitätsmerkmal interpretieren lässt. Sein mit Spannung erwartetes, selbstbetiteltes Debut-Album erschien Anfang Juni letzten Jahres und schlug ein wie eine Bombe. Den Zugang zu seinem Album erleichtert er vor allem Drum’n’Bass-Neulingen durch eingängige Melodien, die direkt ins Ohr gehen und spätestens beim zweiten Track in die Tanzmuskeln rauschen, ständig untermalt durch einen satten Klang im niederen Frequenzbereich. Sehr typisch für Netsky sind auch auch die ständigen Tempowechsel, die selbst innerhalb seiner Tracks Umschwung bieten. Neben energiegeladenen Vocal-Hits wie „Escape” (feat. Darrison), „Moving With You” (feat. Jenna G) und „Mellow“ (feat. Terri Pace) sowie instrumentalen Floorgewittern wie „Iron Heart” (im Video kommt Netsky zu spät zu einem Auftritt und ist gefangen in einer Zeitblase), „Secret Agent” und „The Magic Russian Bottle“ stehen deepere Momente wie „Storm Clouds” und das verträumt-schöne „Let’s Leave Tomorrow” (feat. Bev Lee Harling). Viele seiner Videos auf YouTube wurden weit mehr als über 1 1/2 Millionen mal aufgerufen. Es folgten Remixaufträge von Pendulum, Plan B, Leftfield und Audio Bullies. Künstler wie Annie Mac, Mistajam, DJ Hype und Ashley Beedle legen immer wieder seine Tunes auf. Denn Netsky ist das lebend gewordene Update für den eingängigen, melodiegetränkten schnellen Soul von Hospital, gepaart mit dem aktuell so angesagten, ultraslicken, cleanen und technoiden Dancefloor-Sound. Jedes große Festival versucht, den jungen Belgier als Headliner zu buchen und nur wenige erhalten eine Zusage. Heute ist er bei uns, frisch und
euphorisch - also Bühne frei für Netsky.
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