Line-up / Klute (Commercial Suicide/UK)
Nymfo (Commercial Suicide/31 rec/NL)
Diaz-Soto (Rogue Night/D)
White MC (Recycle/D)
COMMERCIAL SUICIDE: Stellt Hörgewohnheiten in Frage und lotet Grenzen des Drum'n'Bass aus.
Im Jahre 2001 von Klute ins Leben gerufen, werden bei seinem Label Commercial Suicide seitdem von Release zu Release Hörgewohnheiten in Frage gestellt und die Grenzen des Genres Drum’n’Bass immer weiter ausgelotet, um diese letztendlich regelmäßig ad absurdum zu führen - selbstverständlich immer mit einem Augenzwinkern. Heute feiern wir das 10jährige Bestehen dieser wundervollen Plattform. In den 80ern noch Drummer der legendären Punk Band The Stupids, fand Klute über Acid House, Rave, Detroit und Breakbeat zu seiner Liebe Drum’n’Bass. Sein Background schimmert auch in seinen Produktionen immer wieder durch: technisch versiert, überaus tanzbar und unglaublich vielseitig. Als ein Fixpunkt in der Drum’n’Bass-Landschaft, nie ganz im Zentrum des Geschehens, aber dennoch dieses fokussierend ist er einer der wenigen in diesem Genre, die immer noch kompositorisch forschen, suchen und schließlich finden, um beharrlich der musikalischen Schablone zu trotzen. Mit seinem Meisterwerk „The Emperor’s New Clothes“ ging der Pionier im Jahre 2007 erneut auf Grenzerfahrung. Im Sommer 2010 zeigte er mit seinem sechsten Album „Music For Prophet“ erneut, dass er nichts verlernt hat. Seine DJ-Sets erfreuen sich, ebenso wie sein Label, einer musikalischen Vielfalt, die dennoch klar auf die Tanzfläche zielt und unverkennbar Klute ist.
Direkt aus den Niederlanden gesellt sich Nymfo hinzu, der quasi per Zufall durch eine Hardcore Gabber Party zur elektronischen Musik gefunden hat. Die Idee: Jungle mixen wie die Hardcore Gabber-DJs. Das Hilfsmittel: Mamas Plattenspieler. Der Sound: deep und treibend. Das ist jetzt 15 Jahre her und war der Grundstein seiner andauernden DJ-Karriere. In den Jahren 2005 und 2007 gewann Nymfo schließlich Awards für den besten holländischen Drum’n’Bass-DJ. Inzwischen veröffentlichen renommierte Labels wie Critical Recordings, Samurai Music, Renegade, Metalheadz und eben auch Commercial Suicide (Stichwort: „Double Dutch EP“) seine Tracks. Seither ist er aus der Liga der namhaftesten Produzenten im Bereich der gebrochenen Beats nicht mehr wegzudenken. Als technisch versierter Vollbut-DJ und Veranstalter seiner eigenen Partyreihen „Red Zone“ und „Breek“ ist er aber auch geübt darin, sowohl kleine Clubs als auch große Raves mit einer vielseitigen Auswahl an Tracks zum Kochen zu bringen. Support gibt’s heute von Diaz-Soto und White MC.
http://www.myspace.com/kluteuk
http://www.myspace.com/nymforedzone
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