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Julio Bashmore aus Bristol hat gut lachen. 2011 scheint sein Jahr gewesen zu sein.
«Battle For Middle You» war dieses Jahr überall zu hören – im Club Bonsoir genauso wie in der Panorama Bar in Berlin oder im Space auf Ibiza. Erschienen ist der Track bereits im Januar 2010. Produziert wurde er von einem gewissen Julio Bashmore aus Bristol, der einigen Spezis wegen einer Veröffentlichung auf Claude VonStrokes dirtybird Records bekannt war. In den vergangenen eineinhalb Jahren, in denen der Track sich mit der Schützenhilfe einflussreicher DJs von einer Geheimwaffe zu einem Flächenbomber aufbaute, feuerte Bashmore mehrere Dancefloor-Petarden nach. Auf Ten Thousand Yen (xxxy, Presk) hat er mit «Footsteppin'» eine Future Garage-Nummer rausgehauen; auf 3024, dem Label von Dubstep-Heros Martyn, veröffentlichte er die treibende Deep House-Single «Batty Knee Dance», und via Futureboogie Recordings kam schliesslich das Chicago'eske «Father Father» raus. Bashmore hat also nicht nur einen Hit geschafft, sondern sich einen Ruf geschaffen – den Ruf eines richtungsweisenden Produzenten, der das Erbe des US-amerikanischen House beispiellos in die DNA der basslastigen Linie der britischen Clubmusik eingepflanzt hat.
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