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2010 machte die "Bangs & Works Compilation" (Planet Mu) Europa mit einem Phänomen aus Chicago bekannt, dass da bereits seit Jahren gärte: Juke. Nervöse, stakkatoartige Beats auf 160 BPM und von Rapfetzen überlagerte Snaregewitter bildeten da die Grundlage für Battles zwischen Tänzern in den Turnhallen der High Schools. Was aussieht, wie Breakdance auf Speed und sich anhört wie ins absurde gepitchter HipHop hat innerhalb kürzester Zeit bei Producern und DJ's in der westlichen Clubszene eingeschlagen. Ausgehend von England und teilweise den USA machten sich nach kurzer Zeit bereits verschiedene, eigenständige Entwürfe von Juke-beeinflussten Produktionen bemerkbar.
Travis Stewart alias Machinedrum aus Brooklyn hat mit seinem "Rooms" Album diesen Sommer ebenfalls das Phänomen aus Chicago adaptiert, transformiert und in einen Bezug zu IDM und Electronica gestellt. Warme Keyboard und Synthsounds sowie verzerrte Vocalsamples und komplexe Perkussion verbinden sich zu einer eigenständigen, zeitgeistigen Ästhetik.
Nebst diesem schweizweit exklusiven Live-Set des US-Amerikaners versammelt sich die Schweizer DJ-Szene zum Stelldichein: Der Zürcher Marc D'Arrigo, Guyus (Dub Ex Machina) aus Basel, Gaspard de la Montagne aus La-Chaux-de-Fonds sowie aus heimischen Gefilden die Hood Regulators und Martin Meier.
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