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Was Abba für den schwedischen Pop ist, ist Adam Beyer für den schwedischen Techno. Seit er sich vor rund 20 Jahren sein erstes Equipment gekauft hat, ist die Karriere des umtriebigen Produzenten und DJs nicht mehr aufzuhalten. Dass Beyer überdurchschnittliches Talent besitzt, erwies sich schon früh; nur zwei Jahre nachdem ihm Peter Benisch 1992 erklärte wie ein Sampler funktioniert, wurde ihm vom New Yorker Label Direct Drive ein Vertrag angeboten. Auf seinen eigenen Labels Drumcode, auf dem unter anderen auch Cari Lekebusch und Joel Mull veröffentlichen, Truesoul Records (das Label-Schwergewicht liegt auf elektronischen Konzeptalben) und Code Red verwirklicht Beyer seine ureigenen musikalischen Vorstellungen, die viel dazu beigetragen haben, dass Schweden und insbesondere Stockholm auch auf der Landkarte der elektronischen Musik eine grosse Rolle spielt. An den legendären Drumcode-Partys spielen, neben Mastermind Beyer selbst, auch Label-eigene Grössen wie Cari Lekebusch und Joel Mull – zwei weitere grosse Innovatoren der nordic electronica. Anlässlich seines Sets im Bienenstock wird der skandinavische Altmeister von Cadenzas Andrea Oliva, Don Ramon, Wicked Wilma, Nicola Kazimir, Jason Wallance und ad.lib flankiert.
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