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Sommer, Sonne, Heimspiel 2012
Es ist Sommer, die Sonne scheint und die Open-Air-Saison ist in vollem
Gange. Festivals wie der Love Family Park oder die Green & Blue erfreuen sich großer Beliebtheit, und auch sonst ist das Angebot groß.
Erfolgreiche Headliner-DJs und giganische Promomaschinerien stehen
dahinter und heizen an. Die Auswahl ist schwer, zumal jedes Open Air
seinen eigenen Reiz hat.
Und nun kommt noch ein weiteres. Ja, ja, das Augenrollen haben wir
mit eingeplant. Lieber ist uns allerdings das Augenmachen, denn unser
„Heimspiel“ ist ein Open Air für jeden Geldbeutel und jeden Gusto mitten im Grünen. Das Line-up spielt auch bei uns eine große Rolle, und große Namen mögen wir auch. Aber noch lieber mögen wir groß(artig)e Leistungen, und deshalb haben wir uns den heimischen Turntable-Virtuosen Markus Fix an Land gezogen.
Schon vor der Pubertät begann er bereits damit, Musik zu machen. Der Stimmbruch war noch lange hin, als er anfing, im Jugendzentrum Dreieich seine Platten zu spielen. Diese Zeiten sind lange vorbei, und einiges hat sich geändert seitdem. Mittlerweile ist er ein Garant für anspruchsvolle und trendsetzende Musik, und seine Releases auf Labels wie zum Beispiel „Cécille Records“ lassen nicht nur die Verkaufszahlen in die Höhe schießen, sondern gleichermaßen die Begeisterungsrufe des Publikums und der Veranstalter anschwellen. Back to the roots, legt Markus also in seinem Heimatort für „Heimspiel“ auf.
Klar lassen wir ihn nicht allein, denn sein guter Freund und langjähriger Kollege Chris Tietjen wird ihm den Rücken stärken.
Das Jungtalent startete benfalls sehr früh seinen musikalischen Einzug auf den Olymp und spielte bereits mit zarten 19 Jahren auf der Nature One. Nur ein Jahr später bereicherte er mit Sven Väth schon den CocoonClub. Kein Wunder, dass er schnell zu dessen Protegé wurde. Mit viel Leidenschaft und einer gehörigen Portion Talent ist er auch international in rennommierten Clubs zu Hause. Back 2 back ergeben beide Lokalmatadoren, wie wir sie nennen, eine wunderbare Symbiose aus pulsierenden Beats, rhythmischen Sounds und audiovisueller Stimulierung für alle Besucher.
Und wir hören nicht auf mit den großen Namen, denn der Macher des Labes Re:Fresh, DJ Skai, hat sich angekündigt und bringt zur Verstärkung seine Jungs Mark Keen und Uff Légère mit.
Wer die Jungs noch nicht kennt, sollte das ganz schnell ändern, denn neben einem Feeling für Musik, das seines gleichen sucht, steht der Name Re:Fresh nämlich noch für weitaus mehr. Denn in einer Zeit, in der es immer hektischer zu geht und der Kontakt zu anderen Menschen dank Simsen, Chatten, Twittern, Bloggen oder Mailen nie einfacher war, versteht sich Re:Fresh als Bindeglied zwischen der gelebten Wirklichkeit im Netz und dem Sein außerhalb davon im Kontext der elektronischen Musik. Getreu dem Motto „Re:Fresh your mind!“ hat DJ Skai das Projekt im Jahre 2010 als Partyreihe ins Leben gerufen und sukzessiv weiter ausgebaut. Ob durch die Re:Fresh-eigenen Podcasts, der Bereich des DJings, das Initiieren von Events, dem designen von Fashion/Accessoires oder dem Produzieren von elektronischer Musik, Re:Fresh kommt der idealen Subkultur durch die Achtung der Moderne und Besinnung auf Bewährtes nahe.
Und wenn uns die Jungs zwischenzeitlich an die Plattenteller lassen, ein Päuschen vertragen können oder ein Bierchen trinken wollen, dann sind wir von YouGen noch an Ort und Stelle und versorgen euch in der Zwischenzeit mit erlesener Musik. Abwechslung garantiert. Wirklich besonders macht das Ganze aber auch und vor allem die Idee hinter dem Konzept, denn während die meisten Festivals doch einen kommerziellen Hintergrund haben, geht es beim „Heimspiel“ wirklich nur um die Musik und das Feiern selbst. Die Macher sind wir, ein Handvoll Jungs aus Dreieich, die den gemeinnützigen Verein „YouGen“ gegründet haben, mit dem einen Ziel, zu beweisen, dass man nicht zu den ganz Großen gehören muss, um eine geile Party schmeißen zu können. Dass auch „kleine“ DJs durchaus mit den Großen mithalten können und zusammen was ganz Großes auf die Beine stellen können. Und als ob das nicht schon Grund genug wäre, ins schöne Dreieich zu fahren, kommt das Beste zum Schluss: Der Eintritt ist nämlich frei!
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