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Bedingt durch einen familiären Todesfall musste Robert Hood seinen Gig im Juli sowie seine komplette Europa Tour kurzfristig absagen. Er versprach uns aber, sich so schnell wie möglich um einen Ersatztermin zu kümmern. Dass es so schnell gehen würde, haben wir natürlich nicht erwartet und mussten vor Freude gefühlte 120 Mal mit breiten Grinsen durchs Büro hüpfen, als wir den Nachholtermin erfuhren. Sollte es tatsächlich jemanden geben, dem Robert Hood rein gar nichts sagt, hier unsere kleine Geschichtskunde: Ende der 80er Jahre produzierte Robert Hood seine ersten Tracks, die nach kurzer Zeit Mike Banks in die Hände fielen. Banks, der gerade dabei war mit Jeff Mills das famose Detroiter Label Underground Resistance ins Leben zu rufen, holte den jungen Hood sofort ins Boot. Dort folgten einige Veröffentlichungen sowie seine Auftritte als MC auf diversen UR Parties rund um die Motor City. Auch seine Platten auf Tresor gelten als stilprägend für diese Zeit. 1992 verließ Robert Hood das Label, um von da an eigene Wege zu gehen. Es entstanden gemeinsame Produktionen mit Jeff Mills aka H&M auf Axis und 1994 folgte die Gründung des eigenen Labels M-Plant; für viele der Geburtsort der ersten Minimal-Techno Tracks überhaupt. Auch heute ist Mr. Hood noch sehr aktiv; reihenweise neue Remixe und Produktionen, in denen klassischen Elemente auf frische Ideen treffen, bezeugen das. Der Mann ist alles andere als altersmüde, was man auch bei seinem DJ-Set bei uns zu spüren bekommen wird. Für die Start- und Landesequenzen sind die Fluglotsen der Roten Sonne Crew mit von der Party.
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