|
Um es für die, die es gewusst hätten, gleich vorweg zu nehmen:
Kabale und Liebe ist im Original natürlich ein bürgerliches
Trauerspiel in fünf Akten vom deutschen Dichter Friedrich
Schiller. Da heute aber kein Hahn mehr nach Gedichten kräht,
müssen eben andere als eine Art Schiller der Neuzeit ran –
mit moderner Tanzmusik beispielsweise. So hat sich Liro van
Daalen aus den Niederlanden den sinnschweren Namen Kabale
und Liebe gegeben – und mit der ersten Platte „Mumbling Yeah“
auf Area Remote gleich einen Hit gelandet. Das lang gezogene,
von Claps begleitete, „Yeeeeahhhahhahhhhahh“ sorgte landauf
landab auf allen Festivals vergangenen Sommer für höchste
Verzückung. In so ziemlich allen Sets von Ricardo Villalobos,
Loco Dice und Richie Hawtin tauchte irgendwann das
„Yeeeeahhhh“ auf – und alles kreischte.
Begonnen hatte alles vor knapp zwei Jahren auf dem kanadischen
Label Archipel. Wie groß die Hoffnungen auf Kabale und Liebe
sind, bestätigt das Vertrauen, das die Berliner Edel-Agentur
Geist aus Berlin dem Act entgegen bringt – und ihn gemeinsam
mit Headlinern wie Steve Bug und den Martini Brös vermarktet.
Weitere Acts des Abends sind Markus Fix, der kürzlich auf
Cecille sein erfolgreiches Debüt als Producer feierte, und
NULL.EINS in der Lounge.
back to list
|
|